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DRESS CODE

Das Spiel mit der Mode

21. Mai bis 12. September 2021

Die Ausstellung beleuchtet mit unterschiedlichen Fragestellungen die internationale Mode als Spiegel von Gesellschaft und Individuum. Ob Designerkleid oder Jeans, Anzug oder Jogginghose, Pullover oder Uniform – jede Kultur, Gesellschaft und Gruppe hat ihre eigenen Dresscodes. Sie geben den Rahmen vor, aber die Ausgestaltung bestimmt jede*r ganz individuell. In einigen Fällen wählen wir danach aus, wie wir uns fühlen. Oder wir entscheiden aufgrund bestimmter Anlässe oder je nachdem, mit wem wir uns treffen und wie wir uns präsentieren möchten. Außerdem soll unser Kleidungsstil bestenfalls unserer Persönlichkeit Ausdruck verleihen, ja uns sogar eine ganz eigene Identität geben. Mit dem, was wir tragen, können wir uns in der Gesellschaft verorten, mit jedem neuen Outfit können wir in immer neue Rollen schlüpfen. Denn Mode ist nicht nur ein Akt des Tragens von Kleidung – sie ist auch ein Akt des Sehens und Gesehenwerdens, der heute mit Vorliebe über die sozialen Netzwerke verbreitet wird.

Dress Code – die Erfolgsausstellung aus Japan – präsentiert Mode als Spiel, das die tägliche Verwandlung als wichtiges Instrument zur Darstellung unserer individuellen Persönlichkeit unterstreicht.
Gezeigt werden wichtige internationale Standards der Streetwear bis hin zur heutigen stilistischen Pluralität. Die Ausstellung präsentiert einen weltumspannenden Überblick zeitgenössischer Mode großer Designer wie Giorgio Armani, Aseedonclöud, Burberry, Chanel, Comme des Garçons, Jean-Paul Gaultier, Gucci, Martin Margiela, Moschino, Issey Miyake, Louis Vuitton oder Yohji Yamamoto, die darüber hinaus mit zeitgenössischer Kunst in einen aufschlussreichen Dialog gebracht wird. Und sie verhandelt Mode zwischen zwei Polen – den Akteuren und den Zuschauern, dem Individualisten und dem Konformisten. Mode wird hier zu einem kommunikativen Spiel, das uns zu einem neuen Verständnis über die Art und Weise führen soll, wie wir uns mit der Mode auseinandersetzen.

Ergänzend zur Ausstellung in Bonn konzipiert die Bundeskunsthalle ein Fashion Lab, welches die Themen der Ausstellung vertieft und zahlreiche partizipative Elemente enthält, die den Facettenreichtum von Mode sinnlich erfahrbar machen. So kann ein „Smart Mirror“ genutzt werden, um sich über künstliche Intelligenz virtuell zu stylen oder die Besucher*innen können Modekreationen deutscher Designer*innen auf sich wirken lassen.

Die Bundeskunsthalle ist die erste europäische Station. Die Ausstellung war zuvor im National Museum of Modern Art, Kyoto, dem Contemporary Art Museum, Kumamoto, und der Tokyo Opera City Art Gallery zu sehen.

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Eintritt und Tickets im Vorverkauf

Ohne Stopp an der Kasse direkt in die Ausstellung:
Print@home-Zeitfenster-Tickets

10 €/ermäßigt 6,50 € (Inkl. Mediaguide-App)

Eintritt frei bis einschließlich 18 Jahre
Happy-Hour-Ticket: 7 € für alle Ausstellungen (jeweils 2 Std. vor Schließung, nur für Individualbesucher).
Es werden auch Kombikarten zum Besuch aller zeitgleich in der Bundeskunsthalle stattfindenden Ausstellungen angeboten. Weitere Informationen zu den Eintrittspreisen

Quellennachweise anzeigen
Abbildungen
  1. COMME des GARÇONS / Rei Kawakubo, Spring/Summer 2018, Collection of The Kyoto Costume Institute, photo by Takashi Hatakeyama Kimono in der Ausstellung „Dress Code. Das Spiel mit der Mode“
  2. Tokio Kumagaï, Shoes, Autumn/Winter 1985, Collection of The Kyoto Costume Institute, bequest of Mr. Tokio Kumagai, photo by Takashi Hatakeyama Schuh, von Tokio Kumagaï entworfen.
  3. Hans Eijkelboom, Photo Notes, 1992–2019, 1992–2019, detail © Hans Eijkelboom Vier Fotos mit Männern, die T-Shirts mit dem Rollings Stones Logo tragen.
  4. Vetements / Demna Gvasalia Show Video, Autumn/Winter 2017, Courtesy of Vetements Videostill, Vetements / Demna Gvasalia Show Video, Frau mit Sonnenbrille und Nerzmantel.
  5. Vetements / Demna Gvasalia Show Video, Autumn/Winter 2017, Courtesy of Vetements Videostill, Vetements / Demna Gvasalia Show Video, Punk mit Irokesenschnitt.
  6. Kyoichi Tsuzuki (Ed.) / Lamaski, Ishoku-hada (Different colored skin), detail, 2017, from Kyoichi Tsuzuki (Ed.), Real Fashion Nipponica, 2019 ©Lamaski Foto eines Mädchens mit grün bemalter Haut von Kyoichi Tsuzuki
  7. Christian Dior / Maria Grazia Chiuri, T-shirt, Spring/Summer 2017, Collection of The Kyoto Costume Institute, gift of Christian Dior Couture, photo by Takashi Hatakeyama T-shirt mit Aufdruck "We should all be Feminists" von Christian Dior / Maria Grazia Chiuri
  8. Gucci / Alessandro Michele, Jacket, Top, Skirt, Spats, Stole, and Shoes, Autumn/Winter 2018, Collection of The Kyoto Costume Institute, photo by Takashi Hatakeyama
  9. Jeff Koons, LOUIS VUITTON, Backpack, 2017, Collection of The Kyoto Costume Institute, photo by Takashi Hatakeyama Mit dem Gemälde von Mona Lisa bedruckter Rucksack von Jeff Koons, LOUIS VUITTON
  10. Satoru Aoyama, WHO SAID SO Mask, 2020 © AOYAMA Satoru, Courtesy of Mizuma Art Gallery Coronamaske mit Aufschrift WHO SAID SO

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Helmut-Kohl-Allee 4
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